Informationen für Ärzte

Das Institut für Mammadiagnostik Esslingen stellt sich vor:

In unseren Räumlichkeiten befinden sich zwei volldigitale Mammographiegeräte Typ Giotto der Fa. IMS, Bologna.

Ein Gerät ist ausgerüstet mit einer digital-stereotaktischen Punktionseinheit sowie einer automatischen, höhenverstellbaren Liege/Tisch für digital-stereotaktische Stanzbiopsien im Liegen.

Die digitale Vollfeldmammographie existiert seit März 2004, das Institut für Mammadiagnostik war somit einer der allerersten Praxen in Deutschland mit dieser Technik.

Der Mamma-Ultraschall wird mit zwei Sonographiegeräten der Fa. GE (LOGIQ 400 CL) durchgeführt mit 11 MHz-Schallköpfen. Die Geräte sind mit Dopplersonographie ausgerüstet. Auch andere Ultraschalluntersuchungen wie Abdomen, Schilddrüse, Nieren etc. werden durchgeführt.

Des Weiteren ist das Institut mit einem Mammotome der Fa. Ethicon zur sonographisch gesteuerten Vakuumbiopsie ausgerüstet. Ebenfalls von der Fa. Ethicon kommt der Zusatz zur digital-stereotaktischen Vakuum-Saugstanzbiopsie. Es existiert ein großes Bildarchiv von klinischen, sonographischen und zytologischen Befunden bei fast allen operierten Patienten.

Im Institut werden also durchgeführt:

  • digitale Mammographien
  • Sonographien (Ultraschall)
  • ultraschallgesteuerte digital-stereotaktische Vakuumbiopsien
  • Feinnadelpunktionen und Stanzbiopsien sonographisch und digital-stereotaktisch gesteuert

Frauen, die zur Mammographie kommen möchten, können sich an den Hinweisschildern ab dem Parkhaus des Klinikums Esslingen oder an den Hinweistafeln "Institut für Mammadiagnostik" an den Hauswänden orientieren. Als weiterer Hinweis: Das Gebäude, in dem unser Institut sitzt, ist durch einen breiten gelben Streifen an den Hauswänden zu erkennen. Bitte informieren Sie Ihre Patientinnen entsprechend.
Eventuell notwendige Kernspinuntersuchungen werden im Radiologischen Zentralinstitut des Klinikum Esslingen durchgeführt (Luftlinie 100 m). Die Bilder stehen per digitaler Bildübertragung über eine Standleitung dem Institut für Mammadiagnostik zur Verfügung.

Das Interdisziplinäre Mamma-Zentrum Esslingen (IMZE) ist in den vergangenen 20 Jahren kontinuierlich bis zu seiner heutigen Struktur gewachsen. Von internationalen und nationalen Gesellschaften wird für ein Mammazentrum verlangt:

  • 5000 Mammographien jährlich
  • interventionelle Techniken (FNB, Stanzen, Vakuumbiopsien),
  • Operation und Nachbehandlung von 100 Neuerkrankungen mit Mammakarzinom,
  • Teilnahme an nationalen und internationalen Studien,
  • enge Kooperation mit der bildgebenden Diagnostik und dem Pathologischen Institut,
  • Möglichkeiten der Hormon- und Chemotherapie,
  • regelmäßige interdisziplinäre Besprechungen der behandelten Patienten,

Interdisziplinäres Mammazentrum des Klnikum Esslingen (IMZE)
Wir haben die diesbezüglichen Anforderungen mit den Verhältnissen im IMZE korreliert.

Das Institut für Mammadiagnostik besteht aus:
Prof. Dr. med. Volker Barth und Dr. med. Johannes Herrmann sowie 6 Mitarbeitern

Prof. Dr. Barth war bis 2004 gleichzeitig Chefarzt des Radiologischen Zentralinstituts (RZI) des Klinikums Esslingen.

Dr. Herrmann hat seine Ausbildung im Klinikum Esslingen und in der Radiologischen Gemeinschaftspraxis Dres. Arnold/König/Tremmel absolviert und sich hier unter Anleitung von Prof. Barth eingehende Kenntnisse in der Mammadiagnostik erworben (Dr. J. Herrmann nahm an verschiedenen nationalen und internationalen Forschungsstudien über die Brust teil).

Wie Prof. Barth besitzt auch Dr. Herrmann keine Kassenzulassung und kann somit nur selbstzahlende Patienten behandeln (Tel.: 0711 / 30 51 10 -30).

Prof. Dr. V. Barth ist seit 09/2010 Geschäftsführer des Instituts.

Für mammadiagnostische Notfälle (plötzlich aufgetretene Knoten u. ä.), haben wir eine Hotline geschaltet, unter der Sie täglich von 8-21 Uhr immer einen der genannten zwei Ärzte antreffen werden (die Nummer lautet: 0711 / 30 51 10 -50).

Im gesamten Bundesgebiet und auch in unserer Region werden zu viele Frauen wegen mammographischer Auffälligkeiten und klinisch tastbarer Knoten direkt in die Kliniken stationär eingewiesen und nur selten vorher einer Zweitbegutachtung zugeführt. Wir (die Mitarbeiter des IMZE) haben an Sie die herzliche Bitte, die prästationäre Diagnostik in jedem Falle (auch bei scheinbar sicheren Karzinomen) über das Institut für Mammadiagnostik laufen zu lassen.

Wir kooperieren eng mit der Frauenklinik unseres IMZE und auch mit allen anderen Frauenkliniken und chirurgischen Abteilungen im Großraum Stuttgart (z.B. Marienhospital, Katharienhospital, Robert-Bosch-Krankenhaus, Kreiskrankenhaus Ruit (Brustzentrum Nürtingen/Ruit), Städtische Frauenklinik, St. Anna-Klinik u.a.) und vermitteln den stationären Aufenthalt möglichst direkt ohne den Zwischenweg einer nochmaligen ambulanten Vorstellung nach definitiver Diagnosestellung entsprechend den Wünschen unserer Patientinnen, falls eine Operation notwendig werden sollte. Die meisten Veränderungen klären wir zunächst aber durch Feinnadelbiopsien (FNB) oder Stanzen ab und ersparen den Frauen damit unter Umständen unnötige Krankenhausaufenthalte.

Laut Empfehlung der Senologie-Gesellschaft sollten ca. 70% aller Malignome präoperativ histologisch gesichert sein, damit das Prozedere mit der informierten Patientin in Ruhe besprochen werden kann.
Eine Patientin ist besser auf die Operation vorzubereiten, wenn die definitive Diagnose feststeht und sich nicht erst während oder nach der Operation herausstellt. Der Absturz in ein "psychisches Loch" nach der Operation wird dadurch in vielen Fällen verhindert. Die präoperative Therapieplanung (z.B. Sentinel-Lymphknoten u.a.) ist bei präoperativer Diagnosesicherung leichter möglich.

Das Institut für Mammadiagnostik führt zusammen mit dem IMZE mindestens einmal pro Woche eine prä- und postoperative Fallkonferenz durch, in der alle Patienten mit Mammakarzinom nochmals gemeinsam besprochen werden.

Wir sind seit Juni 2004 zertifiziert und werden jährlich durch eine amtliche Zertifizierungsgesellschaft überprüft und rezertifiziert.

Mit dem Institut für Mammadiagnostik verbinden sich für unsere Patientinnen folgende Vorteile:

  • kürzester Weg vom Parkhaus in die Praxisräume
  • ausschließliche Mammadiagnostik
  • ausschließlicher Kontakt von Frauen ohne den Weg durchs Krankenhaus und Kontakt mit Unfallverletzten und Schwerkranken.
  • enge Kooperation und Anbindung an die Frauenklinik und die Pathologie im Rahmen des Interdisziplinären Mammazentrums Esslingen (IMZE) sowie mit anderen Frauenkliniken im Großraum Stuttgart.



Prof. Dr. Volker Barth
Dr. Johannes Herrmann

Telefon (07 11) 30 51 10 -30
Telefax (07 11) 30 51 10 -38
Email: vba@brustkrebs.de

Letzte Änderung: 01.12.2010 11:24:42 Uhr