digitale Mammographie
Mammadiagnostik betrieben wird, werden die von der Brust gemachten Aufnahmen nicht wie früher als Röntgenbilder ausgedruckt, sondern erscheinen zur Beurteilung digital auf einem Computer-Monitor. Dies hat
den Vorteil, dass der Arzt die Aufnahmen gründlicher nach möglichen Veränderungen durchforsten kann. Denn am Monitor können auffällige Areale im Bild beispielsweise vergrößert oder durch Veränderungen von Kontrasten klarer dargestellt werden. Der Arzt hat die Möglichkeit, das Bild bis in alle Winkel auszuleuchten und nach tumorverdächtigen Strukturen (insbesondere feinste Verkalkungen, die möglicherweise die
Für die Archivierung der Patientenaufnahmen steht hier im Institut ein digitales Bildspeichersystem (PACS) zur Verfügung. Hier werden auch ältere Aufnahmen, die bei uns über einen Scanner eingelesen werden, gespeichert. Auf diese Weise hat der Arzt alle Patienteninformationen auf einen Click vor Augen. Sollten Sie für die Behandlung in einer anderen Institution die Bilder benötigen, so können wir Ihnen diese jederzeit ausdrucken.
Die erforderliche Strahlendosis für ein gutes Mammogramm ist bei der digitalen Mammographie etwas niedriger als bei der herkömmlichen. Im wesentlichen sparen wir aber Strahlendosis dadurch ein, dass wir nur bei der ersten hier im Institut stattfindenden Mammographie-Untersuchung von jeder Brust zwei Aufnahmen (zwei Ebenen) machen. Bei den Kontroll-Untersuchungen - sofern Sie in den vorgegebenen Zeitintervallen kommen - wird jede Brust nur noch in einer Ebene geröngt. Zusätzlich wird jedoch der hochauflösende Ultraschall eingesetzt. Das spart etwas mehr als die Hälfte der üblichen Strahlendosis und hilft zudem, mehr bösartige Veränderungen zu entdecken als bei der alleinigen Mammographie in zwei Ebenen, wie sie z.B. im gesetzlichen Mammographie-Screening den 50- bis 69-jährigen Frauen angeboten wird.
Wir arbeiten seit acht Jahren auf diese Weise mit hervorragendem Ergebnis: Im Gegensatz zu 30 % nicht erkannten Karzinomen bei der reinen Mammographie-Vorsorge in zwei Ebenen, sind es bei Kombination von Ein-Ebenen-Mammographie und Sonographie lediglich 2-5 %.
Letzte Änderung: 25.08.2009 09:10:53 Uhr


